THE ART OF KAIC adm

Unsere Erde eine Oase

In einer stillen Stunde schloss ich meine Augen und eine Vorstellung nahm Gestalt an:

Unsere Erde, in unserem Sonnensystem, leer oder gefüllt mit Brocken unbelebten Gesteins. Inmitten dieser Leere, unsere Erde. Eine Oase des Lebens, inmitten lebensfeindlicher Unendlichkeit.

Auf diesem Krümel wurde uns die Chance gegeben, geboren worden zu sein und das Licht zu sehen. Nur ein Wimpernschlag lang, der für uns die Länge unseres Lebens darstellt, sind wir in der Lage, unser Dasein wahrzunehmen und willentlich daran mitzuwirken.

Weltuntergang

Als zwei Planeten miteinander ins Gespräch kommen, muss der eine niesen „Hatschi“. Der andere fragt darauf :„Wie geht es dir?“ Worauf der Niesende erwidert „Ich habe Mensch!“ „Och, das geht vorüber.“ wird er beschwichtigt.

Wenn man der Evolutionstheorie Glauben schenkt, sind die ersten organischen Verbindungen, aus denen sich letztendlich höher organisierte Organismen entwickelten, in einer sehr lebensfeindlichen Umgebung entstanden. Eine andere Theorie besagt, dass die Bausteine des Lebens mittels Asteroiden zur Erde gelangt sind und sich hier unter geeigneten Bedingungen zur heutigen Artenvielfalt inklusive uns Menschen entwickeln konnten.

Wie dem auch sei, die Vielfalt des Lebens hat sich aus einer unwirtlicheren Umgebung entwickelt oder gehalten, als Menschen die Erde jemals verderben könnten. Diesen Planeten irgendwo in unserer Galaxie, unserem Galaxienhaufen, dem Universum. Abermillionen Kilometer weit erstreckt sich dieser Raum.

Wenn Medien oder Spielfilme den Weltuntergang zum Inhalt haben, ist damit meist das Ende der Menschheit gemeint. Über dieses egozentrische Menschheitsbild, das zum Weltuntergang führt, ist die Menschheit trotz der Aufklärung nie wirklich hinweggekommen.

Auch das Artensterben als etwas Schlimmes anzusehen, ist an sich Unsinn. Schlimm wäre es nur für die Menschheit, wenn wir irgendwann ggf. als einzige Spezies diesen Planeten bevölkerten. Wenn auch zur Zeit in umfassenderem Ausmaß, sterben Spezien beständig aus und werden im Laufe der Evolutionen neu gebildet. Da die Entwicklung der Menschheit von ihren ersten Anfängen bis heute erdgeschichtlich bzw. entwicklungsgeschichtlich nur einen Wimpernschlag darstellt, hat unser Planet noch viele Male Zeit, alle möglichen, insbesondere intelligente, Spezien hervorzubringen.